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Özil schließt Schalke-Rückkehr aus

Özil schließt Schalke-Rückkehr aus

Fenerbahce weiter das Traum-Ziel: Fußball-Star Mesut Özil träumt weiter vom Wechsel an den Bosporus und nimmt damit allen Schalke-Fans ihre Illusionen.


"Ich will Sead Kolasinac nicht die Show stehlen", schrieb der Weltmeister von 2014 bei Twitter mit Bezug auf die Leihe seines Kumpels in die alte Heimat Gelsenkirchen: "Nein, ehrlich gesagt werde ich immer Sympathie für Schalke hegen, und ich wünsche ihnen von ganzem Herzen alles Gute. Aber das ist für mich gerade keine Option." 

Özil schaffte auf Schalke einst den Sprung aus der Jugend in den Profikader. Der mittlerweile 32-Jährige steht seit 2013 beim FC Arsenal in England unter Vertrag. 



Jener läuft am Saisonende aus und Özil befindet sich derzeit nach SID-Informationen in Gesprächen mit seinem Klub über einen möglichen Winter-Wechsel. Der Spielmacher hat seit März 2020 nicht mehr für Arsenal gespielt und war zuletzt nicht für den Premier-League-Kader nominiert worden.

Schon als Kind ein Fenerbahce-Fan

Als erste Adresse für einen Transfer gilt Fenerbahce Istanbul. Dies würde sich mit Özils Karriereplänen decken, über die er ebenfalls Auskünfte gab. "Es gibt zwei Länder, in denen ich noch Fußball spielen will, bevor ich aufhöre: Die Türkei und USA. Wenn ich in die Türkei gehe, dann nur zu Fenerbahce", so Özil. 

Schon als Kind sei der Fan des Vereins gewesen, schrieb er weiter: "Fenerbahce ist wie Real Madrid in Spanien. Der größte Klub des Landes." In den USA hat sich offenbar DC United interessiert an Özil gezeigt.

Rücktritt aus dem DFB-Team

Özil äußerte sich auch zum Thema Nationalmannschaft: "Natürlich habe ich viele fantastische Erinnerungen an meine Zeit im Nationalteam. Wir wurden Weltmeister in Brasilien und waren Teil einer großen Ära des deutschen Fußballs. Ich würde nie sagen, dass ich es bereut habe, für Deutschland zu spielen." Nach der WM 2018 in Russland gab Özil seinen Rückzug aus dem DFB-Team bekannt, nachdem er vor der Weltmeisterschaft durch ein Treffen mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan viel Kritik hatte einstecken müssen.

Özil: "Viel wurde geredet über die Art und Weise, wie es endete, aber ich bereue die Entscheidung nicht. Im Leben geht es weiter und ich bin dankbar, dass ich vor Kurzem einen schönen persönlichen Brief des DFB-Präsidenten Fritz Keller bekommen habe, der all die Themen von damals aufgreift."



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