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Fragebogen mit Nico Hülkenberg: „Keine Sünde!“

Fragebogen mit Nico Hülkenberg: „Keine Sünde!“

Nico Hülkenberg kauft wenig ein, um häufig in den Supermarkt zu gehen. Außerdem hat er sein Telefonbuch entdeckt. Der Formel-1-Pilot beantwortet den SOCRATES-Fragebogen.


Wie sah Ihr grober Tagesablauf während der Pandemie aus?

Trotz Corona jeder Tag ein wenig anders. Ich bin nicht der Typ, der nach einem klaren Plan leben muss. Ein wenig Abwechslung tut einem immer ganz gut. Ich kaufe auf jeden Fall immer recht wenig ein, damit ich möglichst häufig zum Supermarkt gehen kann. (lacht)

Mit welchen Aktivitäten haben Sie sich fit gehalten?

In Monaco gab es nur eine Ausgangssperre, die nachts griff – deshalb konnte ich weiterhin tagsüber mein Lauftraining absolvieren und zu Hause ein paar Basisübungen mit Gewichten machen. Dazu habe ich mich ein paar Mal in einen recht anspruchsvollen Rennsimulator gesetzt. So nach ein paar Stunden geht das auch ganz gut in die Arme. 

Trotz allen Übels durch Corona: Welche positiven Dinge können Sie der Krise abgewinnen?

Man hat einfach viel Zeit für Dinge, die sonst etwas kürzer geraten. Ich telefoniere recht viel und spreche mit Freunden und Kontakten, von denen ich gerade in den letzten Jahren nicht allzu viel hören konnte. Und ich bin mir sicher, dass die aktuelle Entschleunigung auch etwas Gutes mit sich bringt und viele Menschen ihre bisherige Priorisierung von Themen und eigenen Tätigkeiten hinterfragen. 

Gibt es einen ultimativen Ratschlag?

Nicht alles ist so schlecht wie es scheint, versucht das Beste aus der Situation zu machen und geht einfach mal euer Kontaktbuch im Smartphone durch. Wird sich sicherlich der ein oder andere über einen Anruf von euch freuen!

Ihre persönlich größte Sünde in Zeiten von Corona?

Keine Sünde, die ich nicht sonst auch begehen würde. (lacht) 

Ist Virtual Racing Ihre neue Liebe?

Nein. Das macht schon Spaß, aber hat letztlich nicht wirklich viel mit echtem Racing zu tun. Insbesondere die nicht vorhandenen Emotionen, das fehlende Gefühl für Geschwindigkeit und merkwürdige Schadensmodelle verhindern hier eine tiefergehende Beziehung.



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